Warum Waldorfpädagogik?

In der Waldorfpädagogik steht die Entwicklung des Kindes im Vordergrund. Kinder wollen lernen, begreifen und zu gefestigten Persönlichkeiten heranwachsen – wenn man sie nur lässt. Sie wollen als eigenständige Menschen behandelt und angesprochen werden und haben es verdient, als solche in ihrer Einzigartigkeit wahr- und angenommen zu werden.

Elementary age boy inspecting with magnifying glass plant insectIn einer Gesellschaft, in der selbst Kinder von „Burn-out-Syndrom“ betroffen sein können und durch unangemessenen Druck nicht selten psychologische Unterstützung brauchen, geht die Waldorfpädagogik einen anderen Weg. Die unterschiedlichen Phasen der kindlichen Entwicklung geben dem Lehrplan sein Grundgerüst, dadurch finden die Kinder in den Unterrichtsinhalten Antworten auf ihre Fragen, lassen sich zu neuen Fragen anregen und gewinnen dadurch einen tiefer gehenden Zugang zum Lernstoff. Am Ende der Schulzeit kann jedes Kind, seinen eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprechend, einen staatlich anerkannten Schulabschluss erreichen.

Dabei werden die Kinder keinem unangemessenen Druck ausgesetzt, sondern an den Punkt geführt, an dem sie selbst den Sinn fürs Üben und Lernen entdecken und sich selbst ihre Ziele stecken.

Der Erfolg gibt diesem Konzept Recht:

Gut 45% der Schulabgänger verließen die Waldorfschulen in Baden-Württemberg mit Abitur. (Quelle: Bildungsberichterstattung 2011, Landesinstitut für Schulentwicklung, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Seite 101.)